KI-Workshop für Unternehmen: die Abläufe finden, die sich zuerst lohnen
Viele Unternehmen wissen, dass KI helfen kann, aber nicht, wo sie anfangen sollen. Ein Workshop klärt das mit den Menschen, die die Abläufe kennen, und mit Zahlen statt Bauchgefühl.
Kurz gesagt
Ein KI-Workshop sammelt mit Geschäftsführung und Fachabteilungen die Aufgaben, die heute viel manuelle Arbeit kosten, bewertet sie nach Häufigkeit, Zeitaufwand, Regeln, Datenlage und Risiko und rechnet die Ersparnis für die besten Kandidaten. Am Ende steht eine Liste mit Reihenfolge und ein Vorschlag für den ersten Ablauf.
Für wen sich ein KI-Workshop lohnt
Für Unternehmen, die mehrere Ideen haben und nicht wissen, welche zuerst, und für solche, die noch gar keine Idee haben, aber merken, dass Teams in Routinearbeit stecken. Die genaue Analyse einzelner Abläufe folgt danach; der Workshop sorgt dafür, dass sie beim richtigen Ablauf anfängt.
Wer teilnehmen sollte
- die Geschäftsführung oder jemand, der über Budget entscheidet,
- je eine Person aus den Abteilungen mit viel Routinearbeit, etwa Vertrieb, Einkauf, Buchhaltung, Service,
- jemand aus der IT, der die Systeme und Schnittstellen kennt.
Mehr als acht Personen machen es schwer, in die Tiefe zu gehen.
Ablauf eines KI-Workshops
- Vorbereitung: Ein kurzer Fragebogen an die Teilnehmenden: Welche Aufgaben kosten Zeit, wie oft kommen sie vor, in welchen Systemen?
- Einführung: Was KI heute zuverlässig kann und was nicht, an Beispielen aus Ihrer Branche.
- Sammeln: Abteilung für Abteilung werden Aufgaben aufgenommen, mit Häufigkeit und Zeit.
- Bewerten: Jede Aufgabe kommt durch dasselbe Raster.
- Rechnen: Für die drei besten Kandidaten wird die Ersparnis im Jahr überschlagen.
- Festlegen: Reihenfolge, erster Ablauf, nächste Schritte.
Je nach Zahl der Abteilungen dauert das einen halben bis ganzen Tag.
Das Bewertungsraster
| Kriterium | Frage |
|---|---|
| Häufigkeit | Kommt die Aufgabe täglich oder wöchentlich vor? |
| Zeit | Wie viele Minuten kostet sie jedes Mal? |
| Regeln | Lässt sich beschreiben, wie richtig entschieden wird? |
| Daten | Liegen die nötigen Daten in einem System mit Schnittstelle? |
| Risiko | Was passiert, wenn ein Ergebnis falsch ist, und fällt es auf? |
Am besten schneiden Aufgaben ab, die oft vorkommen, klare Regeln haben und deren Fehler vor dem Versand auffallen. 14 Beispiele zur Orientierung
Was am Ende vorliegt
- eine Liste der Aufgaben mit Bewertung und Reihenfolge,
- eine Ersparnisrechnung für die besten drei,
- ein Vorschlag für den ersten Ablauf mit den nötigen Voraussetzungen.
Damit können Sie entscheiden, ob und womit Sie weitermachen, mit uns oder mit jemand anderem.
Vor Ort oder per Video
Am besten funktioniert ein Workshop vor Ort, weil die Teilnehmenden ihre Beispiele direkt zeigen können. In Ostwestfalen-Lippe kommen wir gern vorbei, darüber hinaus nach Absprache; per Video geht es auch.
Häufige Fragen
Brauchen die Teilnehmenden Vorwissen?
Nein. Die Einführung zu Beginn reicht. Wichtiger ist, dass sie ihre Abläufe gut kennen.
Was ist der Unterschied zur Schulung?
Der Workshop klärt, wo KI eingesetzt wird. Die Schulung bringt den Menschen bei, damit umzugehen. Oft kommt erst der Workshop, später die Schulung zum fertigen Werkzeug.
Was kostet ein Workshop?
Das hängt von Umfang und Ort ab. Ein Angebot bekommen Sie nach dem kostenlosen Erstgespräch.
Passt das zu Ihrem Unternehmen?
Im kostenlosen Erstgespräch (30 Minuten) schildern Sie, welche Aufgaben Ihre Teams ausbremsen und mit welchen Systemen Sie arbeiten. Danach wissen Sie, welcher Ablauf sich zuerst lohnt.